Die Orte

Kulturelle Räume

Welchen Raum geben wir in unserer Kultur eigentlich der Stille?

Kunst, Musik, Theater, Literatur und kulturelle Räume eröffnen uns Möglichkeiten, anders wahrzunehmen. Sie berühren, bewegen, irritieren und lassen uns für einen Moment aus dem Gewohnten heraustreten.

Der SilentPowerRoom lädt dazu ein, diesem Erleben eine weitere Dimension zu geben:

die Stille selbst.

Die Idee der Stille bekommt in der Kultur ihren eigenen Raum.

Was geschieht, wenn Menschen gemeinsam nichts tun müssen?Wenn nichts erklärt, nichts interpretiert und nichts erreicht werden muss?Wenn wir einfach anwesend sind, in der Stille, in der Wahrnehmung, bei uns und miteinander?

Vielleicht entsteht gerade im Nichtstun eine hohe Form von Anwesenheit.

Die Wahrnehmung kann feiner werden. Ein Ort kann anders spürbar werden. Ein Werk, ein Klang, ein Gedanke oder ein Moment kann nachwirken, ohne dass wir ihn festhalten müssen.

Auch Würdigung braucht nicht immer Worte.

Wo Menschen innehalten, kann etwas Kostbares entstehen: Zeit für das, was da ist. Aufmerksamkeit für das Wesentliche. Und ein Raum, in dem die Würde des Menschen nichts leisten muss, um gegenwärtig zu sein.

Der SilentPowerRoom kann sich mit einem kulturellen Thema, einem Werk, einem Ort, einer Ausstellung, einem Konzert oder einem gesellschaftlichen Moment verbinden. Er kann einen bestehenden Kulturraum auf neue Weise erfahrbar machen oder als eigenständige kulturelle Begegnung entstehen.

Dabei geht es nicht darum, etwas hinzuzufügen.

Es geht darum, Raum zu geben.

Der Stille.Der Wahrnehmung.Der Begegnung.Dem Menschen.

90 oder 120 Minuten können dabei einen Raum eröffnen, den eine Schweigeminute nur für einen kurzen Moment berührt: Zeit, in der Stille nicht nur stattfindet, sondern selbst erfahren werden darf.

SilentPowerRoom, Raum für Menschsein.